Kletterpark im Bergischen Land

Sieben Wege nach oben

Von einem halben Meter über dem Waldboden bis auf fünfzehn. Vier Parcours gehören den Kindern ab 130 Zentimetern, drei den Erwachsenen. Gurt, Helm und Einweisung sind im Preis.

Heute geöffnet bis 18 Uhr · Saison bis 8. November · ab 25 € · Zuschauen kostet nichts

  • 7

    Parcours

  • 101

    Übungen insgesamt

  • 15 m

    Höchster Punkt

  • jährlich

    Hauptprüfung nach DIN EN 15567

Der Weg hinein

Von unten sieht es machbar aus

Fünfzehn Meter sind vom Waldboden aus eine Zahl.

Gurt, Helm, Rolle

Zwanzig Minuten Einweisung. Ohne sie geht niemand in die Bäume — auch nicht, wer gestern hier war.

Erst ein Meter

Am Übungsparcours hängt jeder einmal selbst um. Hier ist Hinfallen nur peinlich.

Und dann hört der Boden auf

Der erste Schritt von der Plattform ist der einzige, den niemand für dich machen kann.

Auf einmal liegt der Wald unter dir

Von der Kammlinie sieht man bis zur Talsperre. Die meisten bleiben hier länger stehen, als sie geplant hatten.

Hier kehren die meisten um

Etwa jeder Achte lässt sich abseilen. Auf diesem Parcours fast jeder Vierte.

Wir zählen es, weil jedes Abseilen einen Trainer bindet — und wir schreiben es hin, damit oben niemand denkt, es läge an ihm.

Zweiundneunzig Meter

Die längste Seilrutsche im Park. Sie dauert elf Sekunden und ist der Teil, von dem hinterher alle reden.

Unten

Drei Parcours sind ein guter Nachmittag. Sieben sind fünf Stunden und Muskelkater in den Unterarmen.

Sieben Wege nach oben — der Film in Worten

Der Weg hinein beginnt am Waldrand, dreihundert Meter unterhalb der Kasse. Von unten sieht es machbar aus: Fünfzehn Meter sind vom Waldboden aus eine Zahl.

Dann Gurt, Helm und Rollenkarabiner, dazu zwanzig Minuten Einweisung. Ohne sie geht niemand in die Bäume — auch nicht, wer gestern hier war. Am Übungsparcours in einem Meter Höhe hängt jeder einmal selbst um; hier ist Hinfallen nur peinlich.

Und dann hört der Boden auf. Der erste Schritt von der Plattform ist der einzige, den niemand für dich machen kann. Auf einmal liegt der Wald unter dir, und von der Kammlinie sieht man bis zur Talsperre.

Auf der langen Lattenbrücke in fünfzehn Metern kehren die meisten um. Etwa jeder Achte lässt sich abseilen, auf diesem Parcours fast jeder Vierte. Wir zählen es, weil jedes Abseilen einen Trainer bindet — und wir schreiben es hin, damit oben niemand denkt, es läge an ihm.

Wer weitergeht, kommt zur längsten Seilrutsche im Park: zweiundneunzig Meter, elf Sekunden, der Teil, von dem hinterher alle reden. Und dann steht man wieder unten im Laub und macht den Gurt auf. Drei Parcours sind ein guter Nachmittag. Sieben sind fünf Stunden und Muskelkater in den Unterarmen.

Ein Ausschnitt

Drei von sieben

Der niedrigste, der längste und der, an dem die meisten umkehren. Die übrigen vier stehen auf der Parcours-Seite — dort lässt sich auch nach Körpergröße filtern.

  • Wurzel · Kinder

    Stufe 1 von 5 — Einstieg

    Beginnt dreißig Zentimeter über dem Boden. Wer hier hängen bleibt, steht.

    Höhe
    0,3–5,5 m
    Länge
    155 m
    Elemente
    12
    ab Körpergröße
    130 cm
  • Hangweg · Erwachsene

    Stufe 4 von 5 — anspruchsvoll

    Zweiundzwanzig Übungen über zweihundertachtundvierzig Meter, durchgehend bergauf.

    Höhe
    1–12 m
    Länge
    248 m
    Elemente
    22
    ab Körpergröße
    150 cm
  • Kammlinie · Erwachsene

    Stufe 5 von 5 — sehr anspruchsvoll

    Fünfzehn Meter, zweiundneunzig Meter Seilrutsche, zwei Abseilstellen. Umkehren ist hier normal.

    Höhe
    3–15 m
    Länge
    298 m
    Elemente
    19
    ab Körpergröße
    150 cm

Der Ort

Ein Hang, ein Baumbestand, kein Gerüst

Stahlseil in einer gepolsterten Schlinge um einen Buchenstamm, ohne Bohrung.Mit KI erzeugt

Die Bäume tragen, nicht die Masten

Die Anlage hängt in einem gewachsenen Buchen- und Fichtenbestand am Hang über der Talsperre. Kein Stamm ist angebohrt: Die Plattformen liegen in verstellbaren Schlingen, die mit dem Baum mitwachsen und zweimal im Jahr nachgezogen werden. Das ist teurer als eine Schraube und der Grund, warum der Bestand noch steht.

Blick den bewaldeten Hang hinab, Plattformen in unterschiedlichen Höhen zwischen den Stämmen.Mit KI erzeugt

Das Gefälle macht die Arbeit

Der Hang fällt auf zweihundert Metern um gut dreißig. Deshalb beginnt der Hangweg fast am Waldboden und endet in zwölf Metern, ohne dass eine einzige Leiter darin vorkommt. Man klettert nicht hinauf — man geht geradeaus, und der Boden fällt weg.

Was der Wald nicht ist

Es gibt hier keinen Kiosk mit Pommes, keine Musik aus Lautsprechern und keinen Parkplatz direkt an der Kasse — die letzten dreihundert Meter geht man. Wer das für einen Mangel hält, hat recht, und wir ändern es nicht.

Wer hierherkommt

Vier Arten, den Tag zu verbringen

  • Als Familie

    Ab 130 Zentimetern klettert dein Kind selbst. Kleinere Geschwister gehen unten mit — das kostet nichts und geht auf allen vier Kinderparcours.

  • Zum Geburtstag

    Ohne Programm, ohne Uhr, zum normalen Eintritt. Kuchen ist die eine Ausnahme von der Regel, dass nichts mitgebracht wird.

  • Mit einer Schulklasse

    Montags und dienstags gehört der Park euch allein. Aufsichtsschlüssel, Ablauf und Unterlagen für die Schulleitung stehen vorher fest.

  • Mit dem Team

    Ein Tag im Wald, kein Seminar. Niemand wird vorgeführt, der nicht klettern will — wer zusieht, gehört genauso dazu.

Sicherung

Man kann sich hier nicht aushängen

Alle sieben Parcours haben ein durchlaufendes Sicherungssystem. Der Karabiner wird beim Einstieg eingehängt und beim Ausstieg wieder entnommen — dazwischen gibt es keinen Handgriff, mit dem man sich lösen könnte.

Rollenkarabiner auf einem Stahlseil, im Hintergrund unscharf eine Plattform.Mit KI erzeugt
  • Geprüft nach DIN EN 15567

    Teil 1 für den Bau, Teil 2 für den Betrieb. Die Hauptprüfung durch einen externen Sachverständigen läuft jedes Jahr vor Saisonbeginn.

  • Die Bäume werden begutachtet

    Einmal jährlich von einer zertifizierten Baumgutachterin, dazu nach jedem Sturm ab Windstärke 8. Ein Baum, der auffällt, kommt aus dem Betrieb — der Parcours bleibt dann zu.

  • Einweisung ohne Ausnahme

    Zwanzig Minuten am Übungsparcours, für alle. Auch für Stammgäste, auch für Trainer anderer Parks, auch wenn es die Gruppe aufhält.

Saison 2026: 21. März bis 8. November

Mittwoch bis Freitag ab 12 Uhr, am Wochenende ab 10. Letzter Einlass drei Stunden vor Schluss — eine Runde dauert etwa so lange.

Höhenwerk

Kletterpark im Bergischen Land. Sieben Parcours, 1 bis 15 Meter.

Talsperrenweg 1442499 Hückeswagen

Öffnungszeiten

Montag
Geschlossen
Dienstag
Geschlossen
Mittwoch
12:00–19:00
Donnerstag
12:00–19:00
Freitag
12:00–19:00
Samstag
10:00–19:00
Sonntag
10:00–19:00

© 2026 Höhenwerk · Demo von BTECH SOLUTIONS

Saison 2026: 21. März bis 8. November. Montag und Dienstag nur für angemeldete Gruppen.